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Stimmen der Bürger

 

Die Kommentare stammen aus Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern. Sie stellen Meinungen dar und sind anonymisiert, um die Privatsphäre der Beteiligten zu schützen. Die Initiative macht sich diese Aussagen nicht in jedem Detail als Tatsachenbehauptung zu eigen, sondern dokumentiert Sie als Stimmen aus der Bürgerschaft.

Es braucht nicht noch ein Krematorium! es ist ein rein privatwirtschaftliches Interesse der Investoren ohne Mehrwert für die Kappel-Grafenhausemer Gesellschaft. Es bringt nur Risiken für uns!

Kein Bedarf und trotzdem verschwendet man hier Flächen und Ressourcen, und dann laufen alle anderen Krematorien ohne volle Auslastung. Das ist alles andere als Nachhaltig!

Ein Krematorium kommt nicht ohne Schadstoffe! Es ist nicht umsonst eine immisionsschutzrechtliche Anlage! Auch die modernste Technik hält nicht alles zurück. Dazu kommen potentielle Störfälle, Stromausfall... Aber wenn ich Ofen verkaufen würde, würde ich auch nichts anderes sagen

Wir haben ja in der Zeitung gelesen, dass die Lahrer Bürger nebendran nichts dagegen haben. Egal wie viele es wollen, es ist doch nicht Recht, wenn's Hunderten hier nicht gut geht damit! Ich bin jetzt auch schon 50. Brauche nicht immer wenn ich nach Ettenheim fahre daran erinnert werden, dass es bald auch für mich soweit sein könnte. Man sieht von der Brücke direkt auf's potentielle Gebäude, so hohe Pflanzen gibt's nicht

 Gesetzliche Grenzwerte werden unterschritten" wurde uns allen versichert! Es gibt gar keine gesetzlichen Grenzwerte für Quecksilber! Aber klar, wenn man die Technik verkauft ist man nicht neutral. Brauchen wir zusätzliche Risiken? Ich nicht! Es ist eine immissionsschutzrechtliche Anlagen die immer mit Risiken verknüpft ist!

Auf unserem Friedhof werden ~50 Personen im Jahr bestattet. Hier reden wir von bis zu 4500 Einäscherungen! Das sind mehr als alle Einäscherungen im Jahr in der gesamten Ortenau! Das ist Leichentourismus! Es braucht nicht noch eins!

Der Tod begegnet uns immer wieder. Aber täglich – nein Danke! Ich kann für mich nur sagen ich fahr täglich nach Ettenheim, man sieht von der Brücke direkt auf das Gebäude. So hohe Pflanzen gibt es nicht. Zudem die Leichenwagen täglich. Ich weiß das ich auch irgendwann mal dran bin...aber ich brauche keine tägliche Erinnerung. Vor allem weil es nicht nötig ist! Ja zum Antrag!

Die Nähe eines Krematoriums, ständige Konfrontation mit Trauerfällen und tägliche Leichenwagen (bis zu 19 Stück am Tag) kann bei Menschen zu emotionalen  Belastungen führen. Das kleinzureden ist ...Verharmlosung.

Erst hat es mich ein bisschen aufgeregt, weil irgendwo müssen die Einäscherungen stattfinden. Aber jetzt wo ich weiß, dass in Lahr aktuell eins gebaut wird, ein 4-Sterne Hotel mit Eventgastronomie auf dem Dach in unmittelbarer Nähe gebaut wird; und wie hier  umgegangen wurde mit Personen die kritisch denken. Finde ich das nicht mehr in Ordnung! Ein JA von mir!

Man wartet bei uns in der Region nur auf Einäscherungen, wenn die Papiere nicht vorhanden sind. Bestehende Krematorien sind nicht ausgelastet

Hier wird nicht ehrlich mit der Bürgerschaft umgegangen, mit Blick auf den tatsächlichen Stand des Verfahrens. Es ist nicht glaubhaft, dass hier noch keine Entscheidungen getroffen wurden.

Ja, auch wir Kappel-Grafenhausemer, können mal gegen etwas sein! Auch wenn wir alle Harmonie wollen! Gemeinden um uns herum wollten es nicht! Sie hatten alle genug Gründe - und wir wollen es jetzt?

Die öffentliche Darstellung von Offenheit und Frühzeitigkeit passt nach meiner Auffassung nicht zu dem, was planungsrechtlich bereits zuvor lief. Ich empfinde das als irreführend und als schweren Vertrauensbruch.

Trauerveranstaltungen in der Nähe eines 4 Sterne Hotels mit Event Gastronomie + Fertighauswelt + Lebensmittelhändler - passt das zusammen? Die Würde des Menschen kurz nach seinem Tod muss doch auch noch für seiner Beerdigung gelten!

Auch wenn die Einäscherungsrate steigt brauchen wir kein zweites nur weil sich zwei Parteien streiten! Dieser Standort ist nicht passend!

Vieles wurde hier schöngeredet! Entfernungen, Emissionsrisiken, Transparenz, Einnahmen! Wir sollten langsam aufwachen!

 Die haben sich gestritten und wir müssen es ausbaden! Wir reden hier ja nicht über Äpfel, mir schwätze von Leichen, um die sie sich streiten! Und mir müssen auch noch Geld dran verdiene?

Alle Sagen Nein! Und wir wollen es einstimmig? Was ist den hier los? Täglich bis zu 19 Leichenwagen? 50 Verstorbene im Kühllager. Und nebenan Party im 4 Sterne Hotel mit Eventgastronomie auf dem Dach. Und das alles OHNE Bedarf! Die letzten Jahre stand es oft genug in der Presse: Lahr oder das andere Krematorium! Jetzt baut Lahr...

Wir haben doch auch eine Leichenhalle! Die wird dann weniger genutzt und teurer für die die sich nicht verbrennen lassen wollen.

Ich will mich auch mal verbrennen lassen! Aber wenn es offensichtlich genug Krematorien gibt! dann brauchen wir hier keines mehr.

Auch anderswo hat man eingesehen, dass es sich nicht um einen normalen Gewerbebetrieb handelt.

Die öffentliche Darstellung von Offenheit und Frühzeitigkeit passt nach meiner Auffassung nicht zu dem, was planungsrechtlich bereits zuvor lief. Ich empfinde das als irreführend und als schweren Vertrauensbruch.

Aus welchem Grund wollen wir den jetzt ein Krematorium? Warum holen wir uns die Leichen von überall her ins Dorf, wenn alle anderen NEIN sagen? Wollen wir zeigen "wir haben kein Problem mit dem Tod?". Das ist ja Recht, aber was ist mit den anderen Risiken obwohl es gar kein Weiteres braucht?

Wir wollen nicht gegen den Gemeinderat sein! Das sind anständige Leute! Aber auch wir haben Bedenken! Sie auszusprechen wagen wir nicht mehr....wir wissen uns hier nicht mehr zu helfen. Einfach komisch das Ganze!

Hier hat es auch nicht geklappt mit einem Krematorium im Gewerbegebiet. Die Unternehmer schreiben: "Die Gemeinde Krailling hat dadurch einen Vertrauensbruch mit ihren wirtschaftlichen Partnern und Unternehmen erwirkt“, erklärte der Sprecher des Unternehmervereins. Die Betriebe kritisieren den vorgesehenen „Standort ohne Pietät und Würde“ und befürchten, dass ihre Immobilien an Wert verlieren. Auch stört sie das Einzugsgebiet über die Region hinaus.

Ich hatte mal eine Baustelle in Freiburg direkt neben dem Friedhof. Da habe ich Pause machen müssen, als eine Beerdigung war. Das war ja ok aber bei uns im Gewerbegebiet soll doch geschafft werden. Oder ist das Handwerk nichts mehr wert? Ich weiß das schon viel woanders hin sind. Aber jetzt wollten sie es doch besser machen. 

Mir macht das nichts aus! Aber wenn so viele Bedenken und Zweifel haben, dann stimme ich da doch nicht dafür. Des sin ja auch alles Kappel-Grofehüsemer!

Auch wenn mich das Krematorium nicht so wirklich stört, so wie hier Leute runtergebuttert werden, nur weil sie sich trauen den Mund aufzumachen. Damit bin ich nicht einverstanden...

Pietät im Gewerbegebiet?! - Die Würde des Menschen kurz nach seinem Tod muss doch auch noch für seine Beerdigung gelten!

Mir braucht keiner erzählen, dass Grundstücke nebendran dann noch geanuso viel wert sind oder das sich keiner informiert bevor er ein Haus kauft. Wie war das - "Lage ist alles?

Wir brauchen Geld, wer braucht das nicht. Und das auf Kosten hunderter Bürger die hier Bedenken haben? Nein, danke! Es gibt würdevollere Arten Geld zu verdienen!

Wenn man seit mehr als einem halben Jahr versucht was durchzuboxen, ist man nicht begeistert, wenn sich jemand traut den Mund aufzumachen. Ich musste zweimal unterschreiben, scheinbar wurde das erste mal gekonnt ignoriert!

Das die Mehrheit dafür ist, wie weiß man das? Ich habe den Eindruck hier wurde von Anfang an gezielt kommunikativ gesteuert. Aber klar, sie haben ja in genug Gemeinden eine Abfuhr bekommen

Wir wollen keine Meinungen hören, wir wollen heute Abend nur Fragen" - und das hier bei uns im Dorf....."Der Gemeinderat hat zu diesem Thema noch nicht beraten" - Das ist leider schlichtweg nicht die Wahrheit! Kein Wunder das man alles schnell schnell durchboxen möchte.

Jetzt wollen Sie nochmal so eine Infoveranstaltung machen. Hoffentlich diesmal zwischen Gemeinderat und Bürger. Wir brauchen ja nicht nochmal so eine Marketingveranstaltung! Egal was sie uns da erzählen, es ist doch schon genug geredet worden, wo nicht der Wahrheit entspricht. 

Ich würde die Informationsveranstaltung auch am Aschermittwoch machen in der Fasentshochburg Kappel-Grafenhausen, wenn ich will das keiner kommt.

Bei der Informationsveranstaltung wurde uns gesagt, die Alternative wäre Offenburg. Warum gehen sie dann nicht da hin, wenn sie das große Geld sehen? Egal wie es ausgeht, es werden hunderte dagegen sein

Ein Bürgerentscheid bei uns in Kappel-Grafenhausen! Ja, gibts auch sowas! Die haben Recht! Wir müssen uns nicht alles gefallen lassen!

Vermeintliche Einnahmen sind reine Spekulation! Wir sollten uns hier nichts schönreden.

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